Dienstag, 28. April 2009

Meinung aus der Auto, Motor und Sport.

Ich habe einen Beitrag im Forum von auto, motor und sport geschrieben, aufgrund eines Beitrages zum Thema Abwrackprämie:

Sehr geehrte Fr. Brigitte Haschek,

wie sagt man so schön? Meinungen sind wie "Ar*zensiert*er" - jeder hat eines.

Aber das jemand, der mit der Materie doch eigentlich betraut sein sollte, derart daneben liegt,
das hätte ich nicht gedacht. 

Sie halten die Abwrackprämie für eine gute Sache. Bitte. Ja, es herrscht Meinungsfreiheit und wie Voltaire schon sagte: "Ich mag verdammen was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen das Du es darfst!"

Nun bin ich nicht Voltaire, drum sei mir gestattet ein paar Anmerkungen zu Ihrer in Heft 10/2009 
auf Seite 32 abgedruckten Meinung zu sagen.
(btw. Ich bin ja froh, wenn statt Werbung auch lesenswertes in der ams gedruckt wird!)

"190.000 Menschen arbeiten im Autohandel"
Das ist die Leitkeule Ihres Beitrages und damit wird kräftig geschwungen.
Haben Sie sich mal überlegt, was "Gesellschaft" wirklich bedeutet? 
Haben diese 190.000 Angestellte anderer oder mehr Rechte als alle anderen Beitrags- und Steuerzahler des Landes? 
Die Abwrackprämie ist eine einseitige, kurzfristige, wahltaktische Fehlentscheidung - mit deren Geld - wir reden über 5 Mrd. € - auch sinnvolles hätte gemacht werden können.

Wie Sie richtig anmerken, macht der Staat dabei nicht wirklich einen großen Verlust, denn das was er uns zuvor "großzügig" schenkt, nimmt er sich hinter wieder, je nach Kaufpreis des KFZ selbstverständlich zurück! 
Und doch ist es nicht nur diese Verarschung, die wohl nur wenigen bewusst ist, nein es ist die Tatsache die meine Oma schon immer zu mir sagte: "Bub, gib nur aus was Du hast und jeden Pfennig nur einmal!".

Ja ich denke, es wäre schön gewesen wenn die komplette Regierungsbank mal meine Oma kennen gelernt hätte, das hätte eventuell geholfen. 
Denn das Geld - Pardon - die Schulden die gemacht werden, werden nun für die falschen Dinge ausgegeben und damit kann man bewusst sagen, es ist falsch was geschieht! Nicht nur das Schulden gemacht werden, denn das Geld ist ja bereits für die sinnbefreite Abwrackprämie verbrannt, nein - man macht die Schulden auch noch völlig sinnbefreit.

Wer wird, in Zeiten der Krise und des Arbeitsplatzverlustes - ja nicht nur Arbeitnehmer im Automobilgewerbe können und verlieren derzeit ihre Jobs - wer also wird - arbeitslos neue Autos kaufen?
Wer soll sich nach Ablauf der Aktion noch für ein neues Auto verschulden?

Denn das darf nicht vergessen werden.
Es gibt einen nicht unerheblichen Prozent-Satz an selbsternannten Schnäppchenjägern, die denken - wenn Papa Staat 2.500€ dazu schenkt, dann ist doch jetzt der richtige Zeitpunkt um ein neues Auto zu kaufen. Auch wenn ich das Geld nicht habe. Die Bank leiht es mir ja. Und die Autobanken haben nur einen Sinn: Absatz der eigenen Herstellermarke zu generieren. So überschlagen sich derzeit die Herstellerbanken mit tollen Angeboten. Aber eines wird dabei nur allzu schnell vergessen: Meine Oma, bzw. das, was sie damals schon sagte: Gib nicht mehr aus, als du hast.

Man wird heute schon sagen können, daß es Bundesbürger geben wird, für die war die Abwrack-Prämie eine Beihilfe zur Verschuldung. Toll!


An die kleinen Werkstätten und Sevice-Betriebe die Kundschaft verlieren werden und an die sinnlose Vernichtung von automobilen Werten (Ein Auto im Wert von 5.000 DM iist doch nicht Schrott!!!!)
will ich jetzt gar nicht mehr erinnern.

Ich fürchte, für die, die noch nicht verstanden haben, an welchem Punkt wir uns befinden,
ist jede Diskussion sinnlos.

..mehr unter: http://bull-shit-bingo.blogspot.com/

Sonntag, 26. April 2009

50 Milliarden neue Verschuldung

Die Bundesregierung geht davon aus, daß wir nächstes Jahr als Staat,
wir als Gemeinschaft uns mit 50 Milliarden neu verschulden werden.

50 000 000 000,--€
Neue Verschuldung.

Bei aktuell etwa 82 Millionen Bundesbürgern,
ergibt das eine Verschuldung im nächsten Jahr von pro Kopf 609,-- €

Also, völlig ungefragt - nimmt man auch in meinem und Ihrem Namen einen Kredit auf
und leiht sich nochmals gute 600,-- €.

Okay wird da mancher sagen, 600,--€ ist doch wirklich nicht die Welt.

Richtig,
aber in Verbindung mit der aktuellen Staatsverschuldung von ca. 1.600 Milliarden
ergibt das schon eine Verschuldung von pro Kopf von knapp 20.000€.

Das bedeutet, jeder von Ihnen - auch die Alten, die Greise und Babys sind mit 20.000 € in der Schuldenlast! 

Und dank des völlig pervertierten Zins-Systemes kommen jede Sekunde knapp 5.000 € dazu! 

Den einzigen möglichen ewigen Wachstum haben wir wohl in der Schuldenlast gefunden. 

Man sollte sich vor Augen führen, was diese Zahlen bedeutet:
Das Zinssystem ist kein Fehler im System, Schuldzinsen sind perverse Methoden zur 
Schaffung von unethischen und unmoralischen Abhängigkeitsverhältnissen.


Stoppt diesen Wahnsinn!



Freitag, 24. April 2009

Den "Fontanelli-Tag" verpasst ...

Ojeh, ich habe gestern - 
und das obwohl ich dieses Buch mehrmals gelesen habe -
den "Fontanelli-Tag" verpasst.

Ja - sicher - 
es gibt derzeit ja soviel wichtigeres:

...und ganz sicher noch die Frei-SMS die T-Handy-Mobile Kunden am kommenden Sonntag
als Ersatz für vergangenen Telefonie Freuden erhalten.


Was ist dieser Fontanelli-Tag den nun? Für alle die, die nicht den Links im Text folgen wollen, erkläre ich es kurz: Fontanelli - John Salvatore Fontanelli trat am 23.04.1995, in New York, ein Milliarden Erbe an. Um genau zu sein: Eine Billionen Dollar. 
Heute kann er froh sein, das es 1995 war, den wer weiß was nach der Finanzkrise aktuell noch da wäre. 

Fontanelli trifft diese "Aufgabe" in einem Roman von Andreas Eschbach.

Dieser Roman in einer meiner absoluten Lieblingsromane geworden, vermutlich weil 
es eine so phantastische Geschichte ist, die zugleich ohne erhobenen Zeigefinger erklärt, 
was für ein riesiger Fehler unser aktuelles Zins-System darstellt.

Aber warum nun dieser Eintrag?

Weil ich auf einen Beitrag von Eschbach hinweisen will, der mehr als lesenwert ist - 
er gehört kopiert und in jeder Schul-Aula verteilt. In der Hoffnung das kommende Generationen von BWL-Studenten und Bänker-Lehrlingen weniger Hirnverbrannt handeln.
In der Hoffnung auf eine Lobbyfreie Politik der sinnvollen Entscheidungen und Maßnahmen.

Träumen wird man dürfen, oder?


Weshalb die Abwrackprämie "Bullshit" ist...

Ich bin sicherlich kein Freund der Partei der Grünen, aber dieses mal muss ich Fr. Künast Recht geben. Was der Kreisverband der Grünen in Düren die Sachlage in diesem Fall zusammen fasst, ist richtig.

Zitat:
Renate Künast: "Das ist das teuerste Wahlgeschenk der Geschichte."
die große Mehrheit der Experten (z.B. die Wirtschaftsweisen und Professoren etc.) kritisieren dies Maßnahme stark.
Denn die Prämie ist ökonomischer Unfug, weil viele ohnehin geplante Neuanschaffungen nun vorgezogen werden. Es gibt also einen riesigen Mitnahmeeffekt und nach Auslaufen der Prämie wird der Neuwagenmarkt dramatisch einbrechen. Auch werden kaum neue Autos produziert, sondern überwiegend die auf Halde stehenden Fahrzeuge abverkauft. Das nutzt dem Autohandel, der zudem höhere Gewinne pro Fahrzeug macht, da er keine Rabatte mehr machen muss, aber nicht den Beschäftigten in der Automobilindustrie, schon gar nicht den Herstellern von Premium-Fahrzeugen, die von der Prämie kaum profitieren. Ausländische Hersteller konnten ihren Marktanteil seit Beginn der Abwrackprämie hingegen deutlich steigern, teilweise mit dreistelligen Zuwächsen. Die schon gestoppten Bänder bei Dacia in Rumänien wurden wegen der deutschen Abwrackprämie jedenfalls wieder angeworfen. Kein Wunder, dass der Verband der ausländischen Automobilhersteller schon seit Jahren für eine Abwrackprämie geworben hatte.
Alle Gelder, die in den Autokauf fließen, können auch nicht für andere Ausgaben verwendet werden! Alle anderen Wirtschaftszweige schimpfen deshalb ebenfalls über die Prämie.


Stoppt die Abwrack-Prämie!

Donnerstag, 23. April 2009

Wachstum, wir brauchen Wachstum (um jeden Preis!)

Ein Bericht auf Telepolis schreibt mir von der Seele, was ich über unsere Wirtschaft - und auch über unsere Gesellschaft denke:

Zitat:
....Die Stimmen mehren sich, die vor sozialen Unruhen warnen, da sich die seit Jahrzehnten gewachsene Kluft zwischen Arm und Reich durch die Krise weiter zuspitzen wird, wenn die Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit ansteigt, die Steuereinnahmen sinken und die sozialen Sicherungssysteme finanziell austrocknen....
...Erschreckend ist auch, dass stets nur darauf gehofft wird, das Wirtschaftswachstum – ganz egal, was das wachsen soll - möge doch wieder anspringen, um dann wie zuvor weitermachen zu können, weil sich die Probleme doch damit von selbst lösen....
...dass mit dem festen Glauben an den Gott der freien Wirtschaft sich das Heil des Wachstums von selbst ergebe und dann auch genügend Geld vorhanden sei. Zugedeckt wird mit dem verzweifelten Versuchen, das erloschene Feuer des Wachstums mit allen möglichen Zündern wieder in Gang zu setzen....
...Anstatt Ideen zu entwickeln, wie sich Gesellschaft und Wirtschaft verändern ließen, um ein zukunftsfähiges Gemeinwesen zu entwickeln, das auf vernünftiger Produktion und sozialer Teilhabe von allen beruht, setzt man auf den Erhalt der Interessen und den Fetisch des puren Wachstums. Je stärker die Krise wird, so scheint es, desto verbissener das Klammern am angeblich Bewährten und an der Wiederherstellung des vielleicht ein wenig stärker regulierten Zustands vor der Krise...
...Geht man nach den derzeit kursierenden Bildern, dann ist die Wirtschaft im freien Fall und hat den Boden unter den Füßen verloren. Das hat ein wenig mit Schwerelosigkeit oder dem in virtuellen Welten möglichen Schweben zu tun, wäre also auch ein Zustand, der neue Orientierungen ermöglicht, weil die Bodenhaftung und der damit verbundene eingeschränkte Horizont verloren ist. Der freie Fall kommt zu Ende, wenn man auf dem Boden auftrifft...


Ja, es sieht so aus, als wäre es ein Problem der Menschen - Veränderungen nicht akzeptieren zu wollen und ein noch größeres Problem der gebildeten Gesellschaften, das allzu viel Macht und Stimmungsbildung in der Hand derer liegt, die selbst nicht fürchten müssen.

Eigentlich kann dies alles nur bedeuteten:
Insolvenz für alle.
Neubeginn ohne Zinseszins und mit klaren, für alle Menschen bindende Regeln, wonach Einkommen und Lebensstandard nach der eigenen Leistung gebildet wird, nicht nach Stand und Dünkel.

FIAT will OPEL kaufen!

Wenn es stimmt was die Bild-Zeitung heute berichtet,
so wäre der Konkurs von Opel ganz sicher die bessere Alternative.

Fiat will Opel kaufen!
Wow. 
Da denkt wiedermal jemand, Minus und Minus ergeben Plus.

Fiat hatte schon eine Liason mit GM und damals war GM froh, diesen
italienischen Laden los zu werden. Und heute, heute will Fiat also Opel "kaufen" - 
von retten kann jetzt keine rede mehr sein.

Fiat wird Opel ausbluten lassen. 
Händler übernehmen, gute Opel-Produkte schnell übernehmen und 
über kurz oder lang - in einem schleichenden Prozess - die Marke Opel so aushöhlen das
darunter der Konzern Fiat, durch besseres Image, sich selbst retten kann.

Fiat steht heute selbst hoch verschuldet da.


Aber gut, besser so - als das sinnlose Milliarden an Steuergeldern dort verbrannt werden.

Sorry, aber Opel scheint nicht mehr zu retten.

Mittwoch, 22. April 2009

Staatshilfen für alle!

Nun fordern schon die Gewerkschaftem daß große Konzerne mit Staatshilfe gerettet werden.
Es ist einfach nur unglaublich.
Konzerne die aus ehemals gesunden Unternehmen hervorgegangen sind,
Firmen die Gewinne erwirtschaftet haben, sollen nun mit Steuergeldern gestützt werden.

Wer soll die Verantwortung für Management-Fehler und Manager-Gier tragen?
Alle!

Das kann wohl kaum die Lösung sein.

Wann endlich werden Manager und auch Politiker für Ihre Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen? Da werden munter Schulden gemacht, Geld ausgegeben das nicht da ist und 
zahlen dürfen die kleinen Angestellten mit der größten Steuerlast aller Zeiten.

Danke an abgehobene Manager die Jahresgehälter kassieren von denen ganze Schulklassen mit Ihren Eltern leben könnten. 
Bei Fehlern gibt es den goldenen Handschlag und gibt es den nicht freiwillig, so wird er eingeklagt (Hallo Hr. Funke!).


Wann hört dieser Irrsinn auf?
Milliarden-Unterstützungen sind Schulden die teuer erkauft werden.
Ganze Generationen werden unter hohen Belastungen dagegen ankämpfen müssen.


STOPPT diesen Subventionsirrsinn.
Wenn Firmen oder Konzerne sich nicht mehr selbst finanzieren können,
dann haben Sie nur das eine verdient: Den Konkurs.

STOPPT diese Angstkeule "Arbeitslosigkeit".
Kurzeitig werden Menschen Ihren Job verlieren, aber denken wir wirklich,
es würde keinen Ersatz mehr geben?

Seinen Job zu verlieren ist schlimm und eine schwere Last,
aber den Job durch Lohnverzicht und Milliarden-Steuerschulden kaufen zu wollen
ist auf Dauer die größere Last.
Denn die Arbeitnehmer, die zum Lohndumping gezwungen werden, sind die - 
die später die große Mehrheit darstellen, denen es wirklich weh tut, wenn Vater Staat
die Milliardenschulden durch ständig neue Steuer-Ideen eintreiben will.

Anstatt weiterhin Milliarden zu verbrennen gehören Lohnnebenkosten für 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer gesenkt.
Der Bundespolitische-Wasserkopf gekürzt und sinnvolle Abgaben eingeführt.
(Auf Tabak, Alkohol, Fett und Co)

Es gibt viele Ideen die mehr Sinn haben,
als Schulden durch Schulden ablösen zu wollen.

Mittwoch, 8. April 2009

Irgendjemand zahlt immer die Zeche

Die folgenden Zitate stammen aus dem Bericht:

Subventionen würden wettbewerbsverzerrend wirken und der übergroße "Rest" der Wirtschaft müsse die Zeche bezahlen. 

Lassen Sie die Prämie zu Ende sein, dann wird aus einer Abwrack-Ebene eine Absack-Ebene." 

Auch der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, lässt kein gutes Haar an der Aufstockung der Abwrackprämie. "Man sollte diese Subventioniererei seinlassen"

Andere Branchen und Teile der Autobranche, wie die Kfz-Werkstätten, zahlten die Zeche.

Zudem drohten den Bürgern als Folge dieser Aufstockung entweder höhere Schulden des Staates oder höhere Steuern. Wolle man keine neuen Schulden, wofür er sei, "geht das nur über Steuererhöhungen".

"Nichts geht an der Tatsache vorbei, dass irgendjemand dafür bezahlen muss", sagte Franz. Insgesamt halte er jedenfalls "relativ wenig" von diesen Plänen. Die Abwrackprämie, die man nun bis zu einer Gesamtsumme von fünf Milliarden Euro zahlen wolle, löse in erster Linie ein konjunkturelles Strohfeuer aus

Nach dem Auslaufen der Wirkung dieser Maßnahme werde der Katzenjammer aber kommen.

Nach Auffassung des FDP-Finanzexperten Hermann Otto Solms wäre es das Beste gewesen, man hätte die Abwrackprämie auslaufen lassen, wie es von Anfang an zugesagt worden sei. Zwar habe die Abwrackprämie zu einer gewissen Belebung im Autohandel geführt, aber sie werde anschließend zu einem Einbruch des Automobilmarktes führen, sagte Solms im Deutschlandradio. "Das erweckt den Eindruck, dass es ein teures Wahlkampfinstrument ist", sagte Solms. Er warf der Bundesregierung Planlosigkeit vor. 

Die Erhöhung der Abwrackprämie um 3,5 Milliarden auf 5 Milliarden Euro erhöht die Schuldenlast des Bundes um 4,2 Milliarden Euro. Das teilte der Sprecher des Finanzministeriums, Torsten Albig, mit. Zu den 3,5 Milliarden kämen anteilig noch rund 700 Millionen Zinsen hinzu. Diese 4,2 Milliarden stocken das Sondervermögen von 21 auf 25,2 Milliarden Euro auf, das zur Finanzierung des Konjunkturpaketes geschaffen wurde.

Dieser Bericht trifft genau den Kern,
diese Abwrack-Pauschale ist Blödsinn.
4,2 Mrd. neue Schulden und vermutlich eine Menge kleine Werkstätten die in der Folge 
Pleite gehen werden.

Danke, liebe Angela!

Autos für alle ...

Autos für alle -
ebenso Schulden für alle.

Nachdem unsere Regierung nun beschlossen hat, uns allen etwas Gutes zu tun.
Können wir uns ja mal darüber Gedanken machen, wie wir a) die fälligen 5 Mrd. Steuerausfälle für die "Abwrack-Prämie" in unserem Haushalt stopfen und b) ob das Insolvenzrecht nicht ausgeweitet werden muss.

Denn die 5 Mrd. die nun bereit gestellt werden, fehlen an anderer Stelle und das werden die vom Volke gewählten Vertreter sicherlich nicht aus den eigenen Diäten zahlen, nein - 
ebenso die Verschuldung der Einzelnen die denken, Sie müssten heute einen, 
meist noch funktionierenden Gebrauchtwagen, gegen Schulden eintauschen -
die vermutlich auch nicht.

Toll.

Man schaue sich heute mal auf dem Schrottplätzen um, da stehen viele Autos - deren Austausch sicherlich weder einen ökologischen noch wirtschaftlich sinnvollen Ansatz hatte.

Aber klar, der Durchschnitts-Michel denkt sich, er würde etwas geschenkt bekommen.
2.500,--€ von der Regierung - alles was er dafür tun muss, ist einen Kredit aufnehmen für das neue Auto.

Ein Kredit?
Ja, denn die - die für Ihr neues Auto keinen Kredit benötigen, die würden die 2.500€ auch beim Autohändler als Barzahlungspreis heraus handeln. 
Nein, statt dessen wird im besten Fall ein "günstiger" Kredit über eine Autobank abgeschlossen.
Autobanken? Sind das nicht die, die uns die "günstigen" Kredite nur noch deswegen gewähren können, weil der Bund - ( Hallo, das sind Sie, als Steuerzahler!) - diesen wiederum Milliarden Unterstützungen gewähren. 

Meinen Herzlichen Glückwunsch!


Wie DUMM muss man sein zu denken,
irgendjemand würde Geld verschenken.

Dienstag, 7. April 2009

Findet sich ein Investor für Opel?

"Opel sucht derweil dringend einen Investor, um sich von der ums Überleben ringenden US-Mutter teilweise zu lösen. Die deutsche GM-Tochter bereitet sich nach Angaben des zuständigen Amtsgerichts in Darmstadt nicht auf eine Insolvenz vor. "Ich habe davon keine Kenntnis", sagte ein Sprecher. Ein Opel-Sprecher sagte, eine Insolvenz der Mutter GM würde nicht automatisch auch eine Insolvenz von Opel nach sich ziehen. Beide Unternehmen seien rechtlich eigenständige Einheiten. "Opel ist liquide", sagte der Sprecher."
Zitat:

Samstag, 4. April 2009

Opel: Es gibt nichts mehr zu retten!

Nach einem nicht namentlich genannten Mitglied der Bundesregierung, gibt es bei Opel nichts mehr zu retten! 
"Opel ist nur eine Hülle." Der Autobauer besitze keinerlei Vermögenswerte. "Und GM hat darauf auch keinen Zugriff mehr."
Das berichtet N-TV heute auf seiner Website.

Die Person aus dem Umfeld der Bundesvehrandlungs-Truppe führt aus,
das alle Vermögenswerte, das sind die Werke in Europa ebenso wie die Patente - bereits 
an US-Gläubiger-Banken verpfändet wurden.

Wer nun denkt, die Banken würden diese für einen symbolischen Euro - äh Dollar, aber so billig wollen wir es nicht machen, wieder heruas geben - der irrt.

Somit wird nun, bereits jetzt, angekündigt das eine Rettung von Opel deutlich teurer kommen würde, als bisher geplant.

Dann doch lieber die geordnete Abwicklung!