Sehr geehrte Fr. Brigitte Haschek,
wie sagt man so schön? Meinungen sind wie "Ar*zensiert*er" - jeder hat eines.
Aber das jemand, der mit der Materie doch eigentlich betraut sein sollte, derart daneben liegt,
das hätte ich nicht gedacht.
Sie halten die Abwrackprämie für eine gute Sache. Bitte. Ja, es herrscht Meinungsfreiheit und wie Voltaire schon sagte: "Ich mag verdammen was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen das Du es darfst!"
Nun bin ich nicht Voltaire, drum sei mir gestattet ein paar Anmerkungen zu Ihrer in Heft 10/2009
auf Seite 32 abgedruckten Meinung zu sagen.
(btw. Ich bin ja froh, wenn statt Werbung auch lesenswertes in der ams gedruckt wird!)
"190.000 Menschen arbeiten im Autohandel"
Das ist die Leitkeule Ihres Beitrages und damit wird kräftig geschwungen.
Haben Sie sich mal überlegt, was "Gesellschaft" wirklich bedeutet?
Haben diese 190.000 Angestellte anderer oder mehr Rechte als alle anderen Beitrags- und Steuerzahler des Landes?
Die Abwrackprämie ist eine einseitige, kurzfristige, wahltaktische Fehlentscheidung - mit deren Geld - wir reden über 5 Mrd. € - auch sinnvolles hätte gemacht werden können.
Wie Sie richtig anmerken, macht der Staat dabei nicht wirklich einen großen Verlust, denn das was er uns zuvor "großzügig" schenkt, nimmt er sich hinter wieder, je nach Kaufpreis des KFZ selbstverständlich zurück!
Und doch ist es nicht nur diese Verarschung, die wohl nur wenigen bewusst ist, nein es ist die Tatsache die meine Oma schon immer zu mir sagte: "Bub, gib nur aus was Du hast und jeden Pfennig nur einmal!".
Ja ich denke, es wäre schön gewesen wenn die komplette Regierungsbank mal meine Oma kennen gelernt hätte, das hätte eventuell geholfen.
Denn das Geld - Pardon - die Schulden die gemacht werden, werden nun für die falschen Dinge ausgegeben und damit kann man bewusst sagen, es ist falsch was geschieht! Nicht nur das Schulden gemacht werden, denn das Geld ist ja bereits für die sinnbefreite Abwrackprämie verbrannt, nein - man macht die Schulden auch noch völlig sinnbefreit.
Wer wird, in Zeiten der Krise und des Arbeitsplatzverlustes - ja nicht nur Arbeitnehmer im Automobilgewerbe können und verlieren derzeit ihre Jobs - wer also wird - arbeitslos neue Autos kaufen?
Wer soll sich nach Ablauf der Aktion noch für ein neues Auto verschulden?
Denn das darf nicht vergessen werden.
Es gibt einen nicht unerheblichen Prozent-Satz an selbsternannten Schnäppchenjägern, die denken - wenn Papa Staat 2.500€ dazu schenkt, dann ist doch jetzt der richtige Zeitpunkt um ein neues Auto zu kaufen. Auch wenn ich das Geld nicht habe. Die Bank leiht es mir ja. Und die Autobanken haben nur einen Sinn: Absatz der eigenen Herstellermarke zu generieren. So überschlagen sich derzeit die Herstellerbanken mit tollen Angeboten. Aber eines wird dabei nur allzu schnell vergessen: Meine Oma, bzw. das, was sie damals schon sagte: Gib nicht mehr aus, als du hast.
Man wird heute schon sagen können, daß es Bundesbürger geben wird, für die war die Abwrack-Prämie eine Beihilfe zur Verschuldung. Toll!
An die kleinen Werkstätten und Sevice-Betriebe die Kundschaft verlieren werden und an die sinnlose Vernichtung von automobilen Werten (Ein Auto im Wert von 5.000 DM iist doch nicht Schrott!!!!)
will ich jetzt gar nicht mehr erinnern.
Ich fürchte, für die, die noch nicht verstanden haben, an welchem Punkt wir uns befinden,
ist jede Diskussion sinnlos.
..mehr unter: http://bull-shit-bingo.blogspot.com/
wie sagt man so schön? Meinungen sind wie "Ar*zensiert*er" - jeder hat eines.
Aber das jemand, der mit der Materie doch eigentlich betraut sein sollte, derart daneben liegt,
das hätte ich nicht gedacht.
Sie halten die Abwrackprämie für eine gute Sache. Bitte. Ja, es herrscht Meinungsfreiheit und wie Voltaire schon sagte: "Ich mag verdammen was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen das Du es darfst!"
Nun bin ich nicht Voltaire, drum sei mir gestattet ein paar Anmerkungen zu Ihrer in Heft 10/2009
auf Seite 32 abgedruckten Meinung zu sagen.
(btw. Ich bin ja froh, wenn statt Werbung auch lesenswertes in der ams gedruckt wird!)
"190.000 Menschen arbeiten im Autohandel"
Das ist die Leitkeule Ihres Beitrages und damit wird kräftig geschwungen.
Haben Sie sich mal überlegt, was "Gesellschaft" wirklich bedeutet?
Haben diese 190.000 Angestellte anderer oder mehr Rechte als alle anderen Beitrags- und Steuerzahler des Landes?
Die Abwrackprämie ist eine einseitige, kurzfristige, wahltaktische Fehlentscheidung - mit deren Geld - wir reden über 5 Mrd. € - auch sinnvolles hätte gemacht werden können.
Wie Sie richtig anmerken, macht der Staat dabei nicht wirklich einen großen Verlust, denn das was er uns zuvor "großzügig" schenkt, nimmt er sich hinter wieder, je nach Kaufpreis des KFZ selbstverständlich zurück!
Und doch ist es nicht nur diese Verarschung, die wohl nur wenigen bewusst ist, nein es ist die Tatsache die meine Oma schon immer zu mir sagte: "Bub, gib nur aus was Du hast und jeden Pfennig nur einmal!".
Ja ich denke, es wäre schön gewesen wenn die komplette Regierungsbank mal meine Oma kennen gelernt hätte, das hätte eventuell geholfen.
Denn das Geld - Pardon - die Schulden die gemacht werden, werden nun für die falschen Dinge ausgegeben und damit kann man bewusst sagen, es ist falsch was geschieht! Nicht nur das Schulden gemacht werden, denn das Geld ist ja bereits für die sinnbefreite Abwrackprämie verbrannt, nein - man macht die Schulden auch noch völlig sinnbefreit.
Wer wird, in Zeiten der Krise und des Arbeitsplatzverlustes - ja nicht nur Arbeitnehmer im Automobilgewerbe können und verlieren derzeit ihre Jobs - wer also wird - arbeitslos neue Autos kaufen?
Wer soll sich nach Ablauf der Aktion noch für ein neues Auto verschulden?
Denn das darf nicht vergessen werden.
Es gibt einen nicht unerheblichen Prozent-Satz an selbsternannten Schnäppchenjägern, die denken - wenn Papa Staat 2.500€ dazu schenkt, dann ist doch jetzt der richtige Zeitpunkt um ein neues Auto zu kaufen. Auch wenn ich das Geld nicht habe. Die Bank leiht es mir ja. Und die Autobanken haben nur einen Sinn: Absatz der eigenen Herstellermarke zu generieren. So überschlagen sich derzeit die Herstellerbanken mit tollen Angeboten. Aber eines wird dabei nur allzu schnell vergessen: Meine Oma, bzw. das, was sie damals schon sagte: Gib nicht mehr aus, als du hast.
Man wird heute schon sagen können, daß es Bundesbürger geben wird, für die war die Abwrack-Prämie eine Beihilfe zur Verschuldung. Toll!
An die kleinen Werkstätten und Sevice-Betriebe die Kundschaft verlieren werden und an die sinnlose Vernichtung von automobilen Werten (Ein Auto im Wert von 5.000 DM iist doch nicht Schrott!!!!)
will ich jetzt gar nicht mehr erinnern.
Ich fürchte, für die, die noch nicht verstanden haben, an welchem Punkt wir uns befinden,
ist jede Diskussion sinnlos.
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